ZITATE & SPRICHWÖRTER

Fabelname des Esels: Boldewyn

  • Das Pferd der Hoffnung galoppiert, doch der Esel der Erfahrung geht im Schritt.
  • Man befiehlt einem Pferd, bittet einen Esel und verhandelt mit einem Muli.
  • Von unserem Esel lerne ich: Geduld und die konsequente Verfolgung meiner Interessen. Warum nennen mich nun manche Leute stur? (Martina Belzer)
  • Nur Esel weigern sich, die Distel Unkraut zu nennen!
  • Wo sich der Esel einmal stößt, da stößt er sich nie wieder.
  • Gutes Heu, hat der Esel gesagt und hat die Lebkuchen gegessen.
  • Nur das feurige Roß, das Mutige, stürzt auf der Rennbahn. Mit bedächtigem Paß schreitet der Esel daher. (Schiller)
  • Was dich die Gans nicht lehrt, das lerne vom Esel!
  • Fürchte den Stier von vorne, den Esel von hinten und die Kollegen von allen Seiten.
  • Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel. (Johannes Paul II. )
  • Das Pferd zieht, bis die Karre im Dreck steckt - und wird für seinen Fleiß gelobt. Der Esel hält rechtzeitig an - und wird für seine Faulheit bestraft. (Christine Bürk)
  • Ein Esel fällt an selber Stelle nicht zweimal.
  • Ein Pferd tritt und schaut, ein Esel schaut und tritt.
  • Ich bewundere unter den Tieren den Esel. Ein Esel kämpft um sein Wohlergehen, bis er erkennt, dass er chancenlos ist. Dann wird er vollkommen ruhig, bleibt stehen und tut nichts mehr. (Loriot)
  • Der Fahrer lenkt, der Esel denkt.
  • Solange Menschen denken, dass Esel nicht fühlen, müssen Esel fühlen, dass Menschen nicht denken.
  • Esel sind Partner, mit welchen man Pferde stehlen kann!
  • In der Ruhe liegt die Kraft, sprach der Esel und lies Vieles über sich ergehn.
  • Esel und Mulis haben Augen auf den Hufen!
  • Besser ein gesunder Esel als ein krankes Pferd.
  • Disteln sind dem Esel lieber als Rosen.
  • Der Esel hat lieber Stroh denn Gold.
  • Wer Eile hat, reitet auf keinem Esel.
  • Besser mit dem Esel ringen als das Brennholz selber tragen.
  • Wer ein Muli ohne Fehler will, muss zu Fuß gehen. (Aus Spanien)
  • Wenn kein Wasser auf der Mühle ist, dann tanzt der Esel.
  • Wer mit einem Eselgespann pflügt, muss Geduld haben. (Aus Simbabwe)
  • Es schmeckt wie Salat, sagt der Esel, wenn er Disteln frisst.
  • Lieber einen Esel im Vollbesitz als ein Kamel im Teilbesitz. (Aus Ägypten)
  • Mit dem eigenen Esel ist man schneller als mit einem geliehenen Rennpferd. (Aus Jugoslawien)
  • Gib acht, niemals vor einem Richter oder hinter einem Esel zu stehen. (Aus Indien)
  • Besser einen kranken Esel pflegen als das Brennholz selber tragen. (Aus Italien)
  • Freuen wir uns darüber, dass Gott dem Esel keine Hörner gab. (Aus Nigeria)
  • Lieber einen Esel reiten, der mich trägt, als ein Pferd, das mich abwirft. (Aus England)
  • Besser ein trödelnder Esel als einer, der seine Last nicht tragen will. (Aus Mexiko)
  • Ein Esel bleibt ein Esel, auch wenn sein Sattel aus feinstem Leder ist. (Aus der Türkei)
  • Nur Gott kann ein Rennpferd aus einem Esel machen. (Aus Irland)
  • Fürchte den Bug eines Schiffes und den Arsch eines Maultieres. (Aus Griechenland)
  • Gott hat die Esel geschaffen, damit sie dem Menschen zum Vergleich dienen können. (Heinrich Heine 1797–1856)
  • Wenn du den Esel antreibst, kommst du zu spät; wenn du den Esel zuckeln lässt, bist du eher da. (Aus Sizilien)
  • Folge einem Esel und du kommst in ein Dorf. Folge einer Ziege und du stürzt in den Abgrund. (Aus Italien)
  • Esel sind nicht störrischer als Pferde. Sie geben dir nur mehr Zeit zu überlegen, was du falsch gemacht hast.
  • Wenn Gott einen armen Mann erfreuen will, lässt er dessen Esel fortlaufen und hilft dann, ihn wiederzufinden. (Aus der Türkei)
  • Ein Esel sollte immer auf der Weide sein, denn wo er frisst, da wächst es, wo er sch…, da düngt er’s, wo er seicht, da wässert er’s, und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.
  • Ich weiß, dass ein feuriges Pferd auf eben dem Steig samt seinem Reiter den Hals brechen kann, über welchen der bedächtige Esel ohne straucheln geht. (Gotthold Ephraim Lessing 1729–1781)
  • Halsstarrigkeit und Verbohrtheit ist der sicherste Beweis von Dummheit. Gibt es ein Geschöpf, das so sicher, entschieden sich selbst vertrauend, feierlich und ernsthaft wäre wie der Esel? (Michel de Montaigne 1533–1592)